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Babys und Reizüberflutung

Babys und Reizüberflutung

Was ist Reizüberflutung?

Als Eltern wollen wir unsere Kinder fördern, ihnen helfen, sich zu entwickeln und neue Dinge zu lernen. Die Förderung deines Kindes durch Spielen und Sprechen ist sehr wichtig für die allgemeine Entwicklung des Babys. Zu einer Reizüberflutung kann es jedoch kommen, wenn Kinder mit mehr Erfahrungen, Eindrücken, Geräuschen und Aktivitäten konfrontiert sind, als sie verkraften können. Eine Überreizung durch die Umwelt kann zu einer Sinnesüberlastung des Babys führen.

Was sind Ursachen von Reizüberflutung?

Reizüberflutung kann durch verschiedene Faktoren oder eine Kombination verschiedener Faktoren verursacht werden. Sowohl Kinder als auch Erwachsene werden durch hören, sehen, riechen, schmecken und tasten angeregt. Die Reize durch diese verschiedenen Sensoren können sowohl bei Babys als auch bei Erwachsenen zu einer Reizüberflutung führen. Als Erwachsene sind wir nicht so empfindlich und können Situationen, die äußere Reize erzeugen, besser kontrollieren. Als Eltern müssen wir uns bewusst sein, wie viel externe Reizung unsere Kinder verkraften können.

Laute Geräusche und Geräusche aus mehreren Quellen auf einmal, z. B. wenn sich mehrere Personen gleichzeitig unterhalten, können das Gehör von Babys überreizen. Wenn der Fernseher, das Radio und die Waschmaschine gleichzeitig eingeschaltet sind, kann das eine unangenehme Umgebung schaffen. Die Sehkraft des Babys wird beeinträchtigt, wenn es sich in einem überfüllten Raum befindet, neue Menschen sieht oder hellem Licht ausgesetzt ist. Ein Kind in eine Umgebung mit viel Bewegung zu bringen, kann zu einer Reizüberflutung führen. Starke Gerüche und scharfe Speisen können den Geruchs- und Geschmackssinn des Babys überreizen. Es kann unangenehm sein, von jemandem berührt zu werden, den man nicht kennt. Die Berührung durch einen Fremden in einer Weise, die dem Baby unangenehm ist, kann die entsprechenden Sensoren negativ beeinflussen.

Anzeichen von Reizüberflutung bei Babys

Es ist äußerst wichtig, auf die Signale deines Babys zu achten und zu lernen, was sein Wohlbefinden und seine Zufriedenheit beeinflusst.

Der Körper kann Anzeichen für eine Reizüberflutung durch eine Veränderung der Hautfarbe zeigen, die von normal zu leuchtend rot oder blass wird. Der Körper kann sich auch durch veränderte Bewegungen wie zittern oder Zuckungen und kleine Veränderungen im Atemmuster bemerkbar machen.

Auch Verhaltensänderungen wie Weinen oder ein plötzlicher Stimmungsumschwung können ein Anzeichen für eine Reizüberflutung sein. Wenn dein Baby anfängt, sich die Augen zu reiben, das Gesicht mit den Händen zu bedecken oder den Blick von dir abzuwenden, solltest du besonders aufmerksam auf sein Verhalten achten. Weitere Anzeichen können sein, dass dein Kind den Blickkontakt vermeidet, sich die Ohren zuhält um Geräusche zu unterdrücken, oder die Augen bei hellem Licht verschließt. Allgemeine Reizbarkeit oder Überempfindlichkeit können die Folge von Reizüberflutung sein.